Ergebnisse von EUCO2 80/50 liegen vor
Eine 40-seitige Zusammenfassung der Ergebnisse liegt jetzt als Download auch in deutscher Sprache vor.Die vollständige, etwa 280 Seiten umfassend Broschüre wurde offiziell auf der Hamburger METREX-Konferenz am 7.Oktober 2011 vorgestellt und steht ebenfalls zum Download bereit. Auszüge mit den Szenarios der einzelnen Regionen finden SIe im Downloadbereich.
Download der deutschen Summary-Version (9,8 MB)
Download der englischen Gesamtbroschüre
(280 Seiten - 46,4 MB)
Download der deutschen Kurzfassung (4 Seiten - 2,5 MB)
Zusammenfassende Präsentation

Eine
Präsentation von 20 Seiten fasst das Projekt und die Projektergebnisse zusammen.
Zur Präsentation...
General Electric fördert EUCO2 80/50
Steve
Fludder, der Vizepräsident von GE ecomagination, kündige auf dem COP15-Gipfel in Kopenhagen am 13. Dezember 2009 an, dass die Initiative ecomagination von GE das Projekt EUCO2 80/50 fördern wird, weil "es sich dabei um Europas größtes und vermutlich ambitioniertestes Klimaschutz-Projekt handelt, bei dem Städte ihre CO2-Emissionen reduzieren wollen".
Steve Fludder
Mit der Unterstützung dieses Exklusiv-Sponsors wird das Projekt EUCO2 80/50 in die Lage versetzt, weiterzumachen und Strategien für eine kohlenstoffarme Zukunft der Metropolregionen zu entwickeln.
"Wir unterstützen diese ambitionierte Klimaschutz-Initiative sehr gern. Wir glauben, dass die Städten und Metropolregionen im Klimaschutz im Kern möglicher Lösungen stehen, denn man muss davon ausgehen, dass dort 75% der globalen CO2-Emissionen entstehen", sagte Steve Fludder.
"Mit der eigenen Initiative ecomagination hat GE ein Programm auf den Weg gebracht, um saubere Technologien zu entwickeln, die einerseits die CO2-Abhängigkeit verringern und andererseits im Unternehmen klare Ziele setzen, um dessen Carbon Footprint zu verbessern. Durch unsere Unterstützung für EUCO2 80/50 können wir unser Wissen den 15 teilnehmenden Metropolregionen zur Verfügung stellen, damit durch einen angemessenen Mix sauberer und effizienterer Produkte ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen."
Roger Read, der General-Sekretär von METERX, sagte: "Die Unterstützung von GE wird entscheidend dabei helfen, Strategien zur Reduzierung von Treibhausgasen um 80% bis 2050 zu erreichen."
Lesen Sie die Presseerklärung (auf englisch) ...
Projektbeschreibung
In einem 24-monatigen Projekt wollen 15 europäische Metropolregionen Strategien entwickeln, um den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 um 80% zu verringern. Koordinator (Lead Partner) ist die Metropolregion Hamburg. Die Universität Manchester begleitet das Projekt wissenschaftlich und stellt GRIP (Greenhouse Gas Regional Inventory Protocol) zur Verfügung.
Das Projekt EUCO2 80/50 ist ein dreistufiges Projekt zur Klimawandelminderung (Mitigation) in Metropolregionen. Nach der Erstellung regionaler CO2-Bilanzen kommen Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft in Szenario-Strategie-Workshops zusammen, um mit Hilfe einer Computer-Reduktions-Simulation eine langfristige und konsensuale Klimastrategie zu entwickeln. Die Ergebnisse werden an andere Metropolregionen weitergegeben.
Das Hauptproblem besteht darin, die als richtig erkannten Maßnahmen politisch zu implementieren. Deswegen ist ein Entscheidungsfindungsprozess notwendig, der das Thema dem ideologischen Streit entreißt und die Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu einer konsensualen Strategie führt.
Genau dies ist Aufgabe und Ziel des Projektes EUCO2 80/50. Mehr Infos (auf englisch) ...
18 Regionale GRIP CO2-Bilanzen

Zum ersten Mal ist damit eine große Zahl bedeutender Metropolregionen diesen entscheidenden Schritt gegangen, der die Basis für jeden rationalen und effektiven CO2-
Aktionsplan ist. Eine Broschüre mit den Ergebnissen der Einzelregionen und einem vergleichenden Teil wurde im Mai 2009 auf der METREX*-Konferenz in Paris vorgestellt.
Eine Zusammenfassung mit Testimonials aus aller Welt können Sie hier in deutscher Sprache downloaden.
Eine deutsche Kurzfassung der Broschüre (30 Seiten/8,1 MB) mit den Basis-Artikeln und den Darstellungen der CO2-Bilanzen von Frankfurt, Hamburg und Stuttgart gibt es hier.
Die gesamte Broschüre ist in englischer Sprache in unserer Download section zu finden.
Weitere Information finden Sie auf unserer GRIP Seite.
Kurze Projektgeschichte
Von Oktober 2006 bis Juni 2007 fand ein Pilotprojekt statt, bei dem
für vier Regionen CO2-Bilanzen erstellt wurden. Teilnehmer waren die
METREX-Mitglieder Glasgow, Stockholm, Emilia-Romagna und Veneto.
Das Projekt EUCO2 80/50 startete im August 2007, als sich METREX und der künftige Lead Partner, die Metropolregion Hamburg, zum ersten Mal trafen und berieten, wie man die Partner zusammenbringen könnte. 20 Metropolregionen und METREX beantragten im Januar 2008 im Rahmen des InterregIVc-Programms die EU-Förderung des Projektes. Nach Ablehnung des Projektes im ersten Call im September 2008 entschieden sich die verbleibenden 18 Partner, den ersten Projektschritt, die Erstellung regionaler CO2-Bilanzen, auf eigene Kosten zu realisieren. Das Projekt wurde beim zweiten Call erneut vorgelegt und im Oktober 2009 wiederum abgelehnt.
Von Mai bis Juli 2009 wurde die GRIP-Methodologie vom Joint Research Centre der EU evaluiert. Im Oktober erhielt der Lead Partner einen offiziellen Brief von der Generaldirektion TREN, in welchem GRIP "als effizienes Tool im Covenant of Mayors-Prozess" empfohlen und "ein hohes Maß an Analogie und Konvergenz zwischen GRIP und dem Covenant" festgestellt wird.
Angesichts des positiven Votums des Covenant of Mayors führen die Partner das Projekt mit der Szenario-Phase fort und treffen sich zu einem Trainings-Meeting im Febraur 2010. Der Lead Partner verhandelte mit potentiellen Sponsoren, um möglichst vielen Partnern den Verbleib im Projekt zu ermöglichen.
General Electric entschied sich im Dezember 2009, ofizieller Partner von EUCO2 80/50 zu werden.
Vergleichende Diagramme Metropolregion Hamburg


Für die Metropolregion Hamburg wurden Diagramme erstellt, die für die CO2-Sektoren und den energetischen Sektor mit seinen Subsektoren einen Vergleich von Metropolregion Hamburg und Stadtgebiet Hamburg ermöglichen. Sie können die Übersichtsseite hier downloaden.
